Weil Gesundheit das Wichtigste ist.
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Sozialberatung Kreisklinik Groß-Umstadt

Ängste beseitigen - Ressourcen nutzen -Perspektiven schaffen

Eine Erkrankung bedeutet für viele Menschen eine Veränderung ihrer bisherigen Lebenssituation. Die Frage, wie es nach dem Klinikaufenthalt weitergeht, ist für manche Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige eine große psychische Belastung und manchmal auch eine  Überforderung.

Bei allen Fragen, die sich aus der veränderten Situation ergeben, stehen wir, die Sozialarbeiterinnen, den Betroffenen zur Seite, um eine angemessene Lösung zu finden.

 

Aktuelles:

Neues Förderprogramm zum Umbau von Wohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung

Das Land Hessen hat ein neues Förderprogramm zum Umbau von Wohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung aufgelegt.

Nähere Informationen hierzu (Voraussetzungen, Antragsfrist...) erhalten Interessierte bei dem Sozialamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Frau Rita Bickerle, Telefon 06151/ 881-1140 oder über wohnraumanpassung@ladadi.de

Frau Bickerle berät natürlich auch unabhängig von diesem Förderprogramm, unverbindlich und kostenfrei, über Maßnahmen, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zur Wohnraumanpassung.

Manchmal reichen kleine Veränderungen um ein Verbleib in der gewohnten Wohnung zu ermöglichen.

 

 

Kurzzeitige Arbeitsverhinderung

Wird ein naher Angehöriger akut pflegebedürftig, haben Sie das Recht, bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben, um für nahe Angehörige eine gute Pflege zu organisieren. Auf Verlangen des Arbeitgebers müssen Sie ihm eine ärztliche Bescheinigung über die voraussichtliche Pflegebedürftigkeit des oder der Angehörigen und die Erforderlichkeit der Arbeitsbefreiung vorlegen. Eine kurzfristige Freistellung können alle Beschäftigten in Anspruch nehmen- unabhängig von der Anzahl der beim Arbeitgeber Beschäftigten. Der Schutz in der Kranken-, Pflege- Renten- und Arbeitslosenversicherung bleibt bestehen. Das Pflegeunterstützungsgeld beträgt in dieser Zeit 90% vom Nettoeinkommen. Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Information, Beratung , Unterstützung und Begleitung bei:

Krisensituationen

Befinden Sie sich in einer Krisensituation leisten wir Hilfe bei der Bewältigung. Wir klären so mit Ihnen die Situation und nehmen Kontakt mit Institutionen und Diensten auf, wie z. B. Lebensberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst, Seniorenbüro und Übergangswohnheimen.

Suchterkrankungen

Wir nennen Ihnen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, informieren über ambulante und stationäre Therapien und stellen Kontakte her.

Hilfs- und Pflegebedürftigkeit

Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten der ambulanten Versorgung durch Sozialstationen / Pflegedienste sowie der stationären Versorgung in einer Pflegeeinrichtung (Tages-, Kurzzeit- oder Dauerpflege) auf und unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung. Notwendige Hilfsmittel und auch andere Dienste wie beispielsweise Essen auf Rädern oder Hausnotruf werden beantragt und organisiert.

Sozialrechtliche Angelegenheiten

Wir informieren Sie über Leistungen der Pfl egeversicherung (SGB XI), der Krankenversicherung (SGB X), des Sozialamtes (SGB XII), dem Schwerbehindertenrecht (SGB IX), unterstützen Sie bei der Antragstellung und nehmen Kontakt mit Kostenträgern wie z. B. Krankenkasse, Sozialamt, Landeswohlfahrtsverband auf.

Ziel der Beratungen

ist es, unsere Patienten bei der Krankheitsbewältigung und -annahme zu unterstützen. Entsprechend der individuellen Lebenssituation gilt es, vorhandene Ressourcen zu erkennen, zu nutzen und erforderliche Hilfen zu erschließen. Wichtig ist es dabei, die Eigenständigkeit der Patienten soweit wie möglich zu erhalten und zu fördern. Hier gilt es, sie sowohl im sozialen Netz zu stabilisieren als auch ihre Angehörige zu entlasten.

Betreuungsrecht, rechtliche Verfügungen

Wenn erforderlich, regen wir die Einleitung einer gesetzlichen Betreuung nach §1896 BGB an. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeit der  Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung.

Rehabilitation

Anmeldung und Vermittlung in weiterführende Kliniken, z. B. Neurologische und Geriatrische Rehabilitation.

Ansprechpartner

Anette Winkler

Dipl. Sozialarbeiterin

Brigitte Adams Berchner

Dipl. Sozialpädagogin

Monika Danne-Hübner

Dipl. Sozialpädagogin

Anmeldung & Kontakt