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Inkontinenz- und Beckenbodenproblematik

Nicht nur bei Erkrankungen des Dick- und Enddarmes handelt es sich für den medizinischen Laien in vielen Fällen um schwer verständliche Krankheiten und Beschwerden. Beispielsweise leidet etwa jede vierte Frau, gleich welchen Alters, unter Belastungsinkontinenz. Zu den Problemen können unwillkürlicher Urinverlust, häufiges Wasserlassen, plötzlicher, nicht zu beherrschender Harndrang, das Gefühls einer ständig vollen Blase oder Schwierigkeiten beim Stuhlgang gehören. Harninkontinenz oder Stuhlentlleerungsstörungen und Stuhlinkontinenz sind leider Tabuthemen. Wir widmen uns der Stuhl- und Harninkontinenz intensiv in unserem  interdiszipliären Beckenbodenzentrum, denn Beckenbodenschwäche ist behandelbar. In den meisten Fällen lässt sie sich vollständig beheben. Nach einer sorgfältigen Diagnose stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Damit können Betroffene wieder aktiv am Leben teilnehmen und ihre Lebensqualität steigern.

Beckenbodenzentrum der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Das Beckenbodenzentrum der Kreiskliniken bietet ein umfassendes Spektrum an modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Beckenbodenschwäche und Harninkontine. Die Bereiche Gynäkologie, Urologie und Koloproktologie arbeiten in Kooperation mit der Urologischen Facharztpraxis W. Hanikel & F. Ferdowssian Groß-Umstadt eng zusammen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die verschiedenen Formen von Beckenbodenerkrankungen optimal zu behandeln.

Leistungsspektrum

Wenn Sie an folgenden Beschwerden leiden, sind Sie in der Klinik für Frauenheilkunde richtig:

  • Urininkontinenz
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Für die Wahl des Operationsverfahrens ist ausschlaggebend, ob eine alleinige Harninkontinenz besteht oder ob sie mit einer Senkung einhergeht. Geht die Senkung mit einer Inkontinenz einher, oder liegt eine alleinige Inkontinenz vor, kann neben der Senkungs-Operation auch eine Inkontinenz-Operation erforderlich sein.

Unsere Sprechstunde

Im Rahmen einer ambulante Vorstellung führen wir alle erforderlichen Untersuchungen zur Abklärung der Ursachen durch. Nach einer genauen Erhebung der Krankengeschichte über aktuelle Beschwerden, zur geburtshilflichen und operativen Vorgeschichte, erfolgt die gynäkologische und proktologische Untersuchung. Außerdem erfolgen weitere Untersuchungen wie Organultraschall, Introitussonographie und Perinealsonographie zur Erfassung der gestörten bzw. veränderten Topographie der Beckenorgane in Ruhe und Belastung. Falls notwendig werden weitere spezielle Untersuchungstechniken angewandt:

 

  • Urodynamische Diagnostik mit Zystotonometrie,  Urethradruckprofil und Uroflow.
  • Blasen und Enddarmspiegelung (sofern nötig): Dadurch können Erkrankungen der Harnröhre, der Blase und des Enddarmes, wie Tumore und Entzündungen, ausgeschlossen werden.
  • Abklärung einer möglichen Stuhlinkontinenz in der proktologischen Sprechstunde.


Nach Abschluss aller Untersuchungen wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch gemeinsam mit der Patientin ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet.

Anmeldung & Kontakt

Abteilungssekretariat
Sigrid Lutz
Melitta Schütz-Hermann

fon 0 60 78 / 79 – 2601
fax 0 60 78 / 79 – 1816


Anschrift

Kreisklinik Groß-Umstadt

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Krankenhausstraße 11
64823 Groß-Umstadt

Karriere

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Patienten und Besucher

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Fragen zu medizinischen Angelegenheiten

Bei Rückfragen zu medizinischen Angelegenheiten nach Ihrer Entlassung nutzen Sie bitte die auf dem Arztbrief angegebene Rückrufnummer der jeweiligen Fachdisziplin. Bitte halten Sie bei der Kontaktaufnahme den Arztbrief und die darin vermerkte Fallnummer bereit.