Weil Gesundheit das Wichtigste ist.
jetzt scrollen

Aktuelles

Das künstliche Kniegelenk - Schonende Operationstechniken - moderne Implantate

Fahrradfahren, Gartenarbeit oder auch nur ein kleiner Spaziergang: Wer Knieprobleme hat, für den können alltägliche Verrichtungen zur Qual werden. Häufig ist eine Arthrose der Auslöser; ein Befund, der bei vielen Menschen Angst auslöst. „Muss ich jetzt operiert werden?“ lautet dann die Frage.

„Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine Arthrose zu behandeln“, so Dr. med. Gunnar Müller-Spilker, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Traumatologie Jugenheim. „Eine OP ist dabei immer eine nur eine von vielen Optionen.“ Über diese Möglichkeiten klärt Dr. Müller-Spilker bei seinem Vortrag „Das künstliche Kniegelenk: Schonende Operationstechniken und moderne Implantate“ am Mittwoch, 23. Oktober 2019, in der Kreisklinik Jugenheim auf.

Eine Arthrose entsteht, wenn die Knorpelschicht in den Gelenken geschädigt ist, sodass die Knochen bei Bewegungen und Belastungen ungeschützt aufeinander reiben. Dies verursacht weitere Schäden an den Gelenkflächen, die mit starken Schmerzen verbunden sind. „Ursache für übermäßigen Gelenkverschleiß ist meist eine zu hohe oder falsche Belastung, etwa aufgrund erhöhten Körpergewichts oder von Fehlstellungen der Gelenke. Aber auch Bewegungsmangel zählt zu den Ursachen“, erläutert der Experte. Eine Operation wird dann notwendig, wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder lokale Schmerztherapien nicht mehr weiterhelfen. Meist ist dies der Zeitpunkt, an dem die Patienten dauerhaft unter Schmerzen – auch im Ruhezustand – und einer erkennbaren Bewegungseinschränkung leiden. „Dann kann durch den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks verloren gegangene Lebensqualität zurückgewonnen werden“, so Dr. Müller-Spilker und ergänzt: „Mit dem Einsatz eines künstlichen Gelenks verfolgen wir zwei Ziele: Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Beweglichkeit.“

Anlässlich seines Vortrages am Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 18 Uhr, erläutert der Fachmediziner, wie Arthrose entsteht, wie sie erkannt wird und welche Therapiemethoden in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie in Jugenheim angeboten werden. Zudem erläutert der Mediziner, in welchen Fällen der künstliche Gelenkersatz die sinnvollste Behandlungsoption ist und stellt moderne Knieimplantate vor. Zuschauer haben außerdem die Möglichkeit, Fragen zum Ablauf eines stationären Aufenthaltes zu stellen.

Der Vortrag findet statt im Konferenzraum „Bergstraße“, 3. OG, Kreisklinik Jugenheim, Hauptstraße 30, 64342 Jugenheim. Der Eintritt ist frei.