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Vortrag: „Ein neues Hüftgelenk – was erwartet mich?“ in der Kreisklinik Jugenheim

Arthrose im Hüftgelenk ist viel mehr als nur eine Diagnose.

Vortrag: „Ein neues Hüftgelenk – was erwartet mich?“ in der Kreisklinik Jugenheim

Schon das morgendliche Aufstehen, Socken anziehen und Schuhe binden bereitet Probleme, der Alltag ist nur unter enormen Mühen zu bewältigen und an Belastungen wie Spazierengehen oder Einkaufen ist angesichts der Schmerzen kaum noch zu denken. Es sind nicht nur die massiven körperlichen Einschränkungen, die eine Arthrose im Hüftgelenk so unangenehm und gravierend machen. Auch das Sozialleben, die Freizeitgestaltung und die gesamte Lebensqualität leiden.

Arthrose im Hüftgelenk ist viel mehr als nur eine Diagnose. Es ist eine Zäsur, die das Leben der Betroffenen nachhaltig einschränkt. „Bei einer Hüftgelenksarthrose nutzt sich die Knorpelschicht an den Gelenken ab“, erklärt Heike Hennes, Oberärztin der Orthopädie und Traumatologie der Kreisklinik in Jugenheim. „Das führt zu Gelenkreizungen und langfristig zu einer Schädigung des Gangbildes mit Rückenschmerzen. Vor allem aber führt es für die Betroffenen zu massiven Schmerzen.“

 

Ein künstliches Hüftgelenk kann helfen

Mit zunehmendem Fortschreiten einer Hüftgelenksarthrose ist häufig der Einsatz eines künstlichen Gelenks die einzige Behandlungsmöglichkeit, die Linderung verspricht. Doch viele ängstigt die Vorstellung, sich eine Prothese einsetzen zu lassen und sie scheuen die Operation. Eine umfassende Aufklärung kann hier Abhilfe schaffen, Ängste abbauen und sogar der erste Schritt in Richtung eines neuen Lebens sein.

                       

Im Rahmen der Patientenhochschule bietet Heike Hennes am Mittwoch, den 12. Juni um 18 Uhr eine solche erste Aufklärung an. Als Fachärztin für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie betreut sie tagtäglich Betroffene von Arthrose und setzt dabei auf gemeinsame Lösungen. „Ob der Einsatz eines künstlichen Gelenks notwendig ist, entscheiden wir immer individuell und zusammen mit dem Patienten.“

 

Technische Entwicklung sorgt für verbesserte Erfolgschancen

Aber auch wenn ein solcher Eingriff unumgänglich sein sollte, gehört er doch zu den häufigsten und erfolgversprechendsten Operationen. Das liegt vor allem an der positiven Entwicklung der minimalinvasiven, muskelschonenden OP-Technik und der Prothesen in den vergangenen Jahren. Auf das Endoprothesendesign und den stationären Aufenthalt wird Heike Hennes genauso eingehen, wie auf die Folgebehandlung und die langfristige Prognose nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks. Denn diese ist sehr gut: Die Implantate sind sehr langlebig und die Patienten berichten über eine nachhaltige positive Veränderung ihres Alltags.

 

Dennoch bleibt es ein großer Schritt für die Patienten: „Die Betroffenen müssen wissen, was auf sie zukommt, um eine Entscheidung treffen zu können. Dazu möchte ich mit meinem Vortrag einen Beitrag leisten und den Menschen aufzeigen, dass es einen Ausweg aus den Schmerzen gibt“, so Hennes. Denn ein solcher Schritt kann die Tür zu einem neuen Leben öffnen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 12. Juni 2019 um 18 Uhr im Konferenzraum „Bergstraße“, 3. OG, der Kreisklinik Jugenheim, Hauptstraße 30, 64342 Jugenheim, statt. Der Eintritt ist frei.

 

Patientenhochschule Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Medizin verständlich erklären – darum geht es bei der Patientenhochschule der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Ärzte und weitere Gesundheitsexperten sprechen über Krankheiten und deren Behandlungsmöglichkeiten, klären Teilnehmer über Patientenrechte auf und geben Einblick in die Abläufe einer Klinik.