Blinddarmentzündung
Was ist eine Blinddarmentzündung?
- Genau genommen ist hier nur der Wurmfortsatz des Blinddarms entzündet, was im Volksmund aber nicht unterschieden wird.
Warum entzündet sich der Blinddarm?
- Er kann sich durch Krankheitserreger (Viren, Bakterien und Würmer) infizieren, viel häufiger jedoch ist ein mechanisches Hindernis, wie ein Kirschkern oder Melonenkern sowie Kotsteine, die eine Entzündung auslösen können.
- Das Risiko in seinem Leben an einer Blinddarmentzündung zu erkranken, beträgt etwa 7-8 %.
Wie erkenne ich eine Blinddarmentzündung?
- Häufig geben die Patienten Schmerzen im Bereich des Bauchnabels und des Magens an, die sich dann mit der Zeit in den rechten Unterbauch verlagern. Hinzu kommen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Fieber und ein beschleunigter Puls sind weitere Symptome.
- In der Klinik wird dann Blut abgenommen um nach erhöhten Entzündungswerten zu schauen und ein Ultraschall vom Bauch gemacht um den entzündeten Wurmfortsatz darzustellen.
- Grundsätzlich gilt: Lieber einen Wurmfortsatz mehr als einen zu wenig entfernt, da die Komplikationen die durch zu langes Warten entstehen könnten zum Teil lebensgefährlich sind.
- Wir operieren sowohl mit der Schlüssellochchirurgie wie auch offen konventionell, je nach Patient.
Vorteile der Schlüssellochchirurgie sind:
Ein besseres kosmetisches Ergebnis, Möglichkeit den gesamten Bauchraum von innen anzuschauen und weniger Schmerzen nach der Operation.
Vorteile der offenen Operation sind:
Weniger apparativer Aufwand und eine einfache Möglichkeit zur Erweiterung des Eingriffes wenn es während der OP nötig werden sollte.
Autorin: cand. med. Annika Wallisch
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Chefarzt Dr. med. Hans-Jürgen Hain Facharzt für Chirurgie und Visceralchirurgie
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