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08.02.2010 / Neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie

 

Vorstellung: Unfallchirurgie des Umstädter Kreiskrankenhauses hat neuen Chefarzt GROSS-UMSTADT ,,Et kütt wie et kütt." Kölsch geht Frank-Michael Pelka (43) fließend über die Zunge. Es kommt wie es kommt.


Er ist jetzt vom Bergischen Land in den Landkreis gekommen, als neuer Chefarzt der Unfallchirurgie am Groß-Umstädter Kreiskrankenhaus. Quartier hat er in Groß-Zimmern bezogen, Raum genug auch für Gattin und zwei kleine Kinder, die noch in Gummersbach wohnen, aber demnächst nachziehen werden.

 

Denn ganz offensichtlich fühlt sich der Neue wohl an seiner Wirkungsstätte, auch wenn die in den kommenden Jahren in einem Maß umgebaut wird, das einem Totalabriss und einem Neubau gleich kommt. ,,Das ist sicher mit Unannehmlichkeiten verbunden", ahnt der Fachmediziner, ,,aber es bedeutet auch, dass der Krankenhausträger in den Standort investiert und so seine Zukunft sichert", fügt er mit rheinischem Optimismus hinzu.

 

Solche Aussichten waren sicher entscheidend für den Wechsel von einer Oberarzt-Stelle am Traumazentrum in Gummersbach, wo allein die Unfallchirurgie fast halb so groß war wie das ganze Umstädter Krankenhaus. Und vom Ober- zum Chefarzt in Nachfolge des angesehenen Erhard Schneider ist es ja auch ein Schritt auf der Karriereleiter.

 

Dass sein Vorgänger noch im Endspurt auf den Ruhestand die für die Krankenhaus-Finanzierung so wichtigen Fallzahlen der Unfallchirurgie gesteigert hat, dafür finden Pelka und Klinik-Manager Christian Keller auch jetzt noch anerkennende Worte. Überhaupt sei die Abteilung prima aufgestellt, findet Pelka, gleichwohl gebe es natürlich auch Weiterentwicklungs-Möglichkeiten.

 

Pelka gilt als versierter Handchirurg, ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Fußchirurgie, hat in Gummersbach Erfahrungen in Wirbelsäulenchirurgie und Endoprothetik gesammelt, kann sich zudem vorstellen, eng mit der Geriatrie der Kreisklinik zusammenzuarbeiten, ,,um alten Menschen ihre Mobilität zu erhalten oder wiederzugeben."

 

Veröffentlicht am 08.02.2010 im Darmstädter Echo

 

 

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