07.06.2009 / „Grüne Damen und Herren“ für die Kreisklinik Groß-Umstadt
Am 7. Juli 2009 um 19:00 wurden mit einem feierlichen Akt die ersten „Grünen Damen und Herren“ in der Geschichte unseres Hauses, offiziell in ihr Ehrenamt vom Ersten Kreisbeigeordneten Klaus Peter Schellhaas eingeführt. 13 Damen und ein Herr haben erfolgreich den Qualifizierungskurs mit rund 75 Unterrichtsstunden abgeschlossen.
In der Regel werden sie einen halben Tag in der Woche auf den unterschiedlichen Stationen eingesetzt, um sich dort mit Zeit und offenem Ohr den Anliegen der Kranken zu widmen.
Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich dieser menschlich so wertvollen Aufgabe in der eigenen Freizeit zu stellen. Vielen Dank!
Erfahrungsbericht einer 'Grünen Dame'
| Vor einem Jahr... | Heute... |
| ...saß ich etwas unsicher, mit großer Neugier und Erwartung hier. | ...darf ich unterstützend bei dem neuen Kurs mitwirken und von meinen Erfahrungen berichten. |
| ...dachte ich, mit so vielen fremden Leuten ein Wochenende verbringen, muss das sein mit den Übernachtungen? |
...freue ich mich schon jetzt auf unser gemeinsames Wochenende im September. |
| ...stand das zweitägige Pflegepraktikum an. | ...weiß ich über den Tagesablauf der Pflegekräfte, die Funktionalität der Betten, der Telefonanlage, der Klingel, der Rollstühle und Gehhilfen sowie der Essensausgabe bescheid. |
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...war
ich vor den Einsätzen auf der Station verunsichert. Fragen kamen
auf: Wie werde ich von den Ärzten und dem Pflegepersonal
aufgenommen? |
...weiß ich, dass ich ein Teil der Station bin, dass ich Fehler machen darf, wie ich mich aus unangenehmen Situationen lösen kann. |
| ...lernte ich ein dreiköpfiges Betreuerteam und 13 Menschen mit dem gleichen Vorhaben wie ich kennen. |
...weiß ich, dass ich in diesem Jahr viel gelernt habe, im Umgang mit Menschen sensibler geworden bin, dass ich mich bei Unsicherheit, Fragen und Selbstzweifel jederzeit an die Gruppe und das Betreuerteam wenden kann.
...weiß ich, ‚Grüne Dame' zu sein bedeutet für mich Zeit mitzubringen, für Patienten da zu sein, zuzuhören, auszuhalten, beruhigen, respektieren, Besorgungen innerhalb des Hauses zu erledigen, unterstützen, für Angehörige da zu sein und vor allem auch eine persönliche Bereicherung. |











